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Durch "Streaming" könnnen Audio- und Video-Dateien bereits während der Übertragung angehört bzw. angeschaut werden - vorausgesetzt die Bitrate ist nicht höher als die Geschwindigkeit des Internetanschlusses. Beim Streaming muss also nicht wie beim üblichen "Download und Play-Prinzip" abgewartet werden, bis eine Media-Datei (Audio oder Video) komplett übertragen ist, bevor der Inhalt angehört bzw. betrachtet werden kann. Man spricht daher auch von Echtzeitübertragungen, da Daten ohne größere Zeitverschiebung vom Client wiedergegeben werden.
Problem: mangelnde Bandbreite Gegenmittel Buffering!!!
Für eine CD-ähnliche Audioqualität
wird eine Bitrate von 128 kb/s benötigt. Das bedeutet, daß zwei
ISDN-Leitungen mit je 64kbit/s und eine "staufreie" Internetverbindung
nötig wären, um mp3 direkt aus dem Internet abspielen zu können.
Deshalb Buffering (Puffern):
Zuerst wird ein Teil der Datei heruntergeladen
und zwischengespeichert => buffering
Während dieser Teil dann abgespielt wird,
werden im Hintergrund die nächsten Teilstücke (sog. Pakete) heruntergeladen.
Um Video-, Audio,- und Bilddateien streamen zu können, müssen sie mit Hilfe eines Encoders in die jeweiligen Streamingformate umgewandelt werden. Die beiden gängigsten Encoder sind von Real und Microsoft.
3.2.1 Realproducer G2 Basic Version 7
Die Dateien sind nicht kompatibel zum früheren
Realserver 5.0. Die maximale Samplingrate beträgt 44 kHz. Kein Verkleinern
der Ausgangsdateien in ihren Abmessungen möglich. Multistreaming
ist frei wählbar ( 28.8 kbit/s und 512 kbit/s möglich in einer
Datei) und es können auch Quicktime-Filme verarbeitet werden.
Der Realproducer G2 Plus V.7 kann auch kompatible
Dateien zu Realserver 5.0 produzieren, die Bildgrösse des Videos verändern
und mehr wie zwei Bandbreiten in einer Multistreaming-Datei abspeichern.
Er ist allerding nicht kostenlos. Preis: 149,99 US$.
3.2.2 Windows Media Encoder 4.1
Einzig angenommenes Videoformat ist das windows-spezifische
Avi. Probleme entstehen beim Erstellen von Multistream-Dateien; der WME
4.1 erstellt einen unbeeinflussbaren Sicherheitsdatenstrom. Dadurch sind
keine Kombinationsmöglichkeiten wie bei Realproducer Basic/Plus möglich.
Allerdings steht er kostenlos zur Verfügung!
Single Stream - Encoding/Decoding
Ein Video-/Audiostrom wird für eine einzige
Bandbreite kodiert und benutzt. Ist die Internetverbindung zu schwach kann
die Datei nicht abgespielt werden. Bis Netshow Theatre 3.0 und Real
Server 5.0 wurde diese Technik eingesetzt.
Multi Stream - Encoding/Decoding
In einen Datenstrom werden mehrere Video-/Audioversionen
der Datei kodiert. Die Player sind in der Lage bei einer Verschlechterung
oder Verbesserung der Internetverbindung auf die jeweilige bessere oder
schlechtere Videoversion umzuschalten - und das ohne störende Unterbrechungen!
3.5 Meta-Dateien und ihre Funktion
Meta-Dateien beeinhalten in erster Linie die Adresse
des Zielvideos. Dies wird vom Player eingelesen und eine Verbindung zur
Videodatei erfolgt. Allein diese kleine Meta-Datei (ca. 1 KB) wird in den
temporären Ordner abgelegt. Bei Windows Media haben diese Dateien
die Endung *.asx bei Real Media *.rmm. In der Regel liegen sie auf dem
Webserver des Videoanbieters, während die Streaming-Video-Dateien
zentral auf einem speziellen Videoserver abgelegt sind.
Seit ASX Version 3.0 können nicht nur Informationen
zum Video wie der Titel, Autor etc. eingegeben werden. Auch Start und Stopmarken-Adressangaben
sind möglich. Diese beziehen sich auf die im WM-Indexer gesetzen Marker
und Skripts. Dies eröffnet völlig neue Möglichkeiten.
3.6 Bandbreiten im Streaming-Video-Betrieb
Beispiele zu verschiedenen Bandbreiten
Real (28.8 kbps / 80 kbps / 380 kbps)